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Kitzrettung: Anstrengend, aber ein schönes Gefühl.

von André D. aus Düsseldorf

Ich habe 2x ein Kitz vor dem Mäh-Tod retten können.

Beim 1. Mal zufällig als Jagdgast in fremdem Revier: Beim abendlichen Angang zum Ansitz ist in der Wiese ein Kitz ein paar Meter in die Wiese abgesprungen. Eine Std. später hat ein Bauer angefangen die Wiese abzumähen.  Ich habe abgebaumt und den Hinweis gegeben, dass in einem Teil ein Rehkitz liegt. Obwohl der Bauer mich noch nicht kannte, hat er den bezeichneten Wiesen-Teil nicht weitergemäht. Der Ansitz war zwar vergrämt, aber es ist ein gutes Gefühl, ein “Bambi” vor dem “Schnitter” gerettet zu haben. Ein ganz grosses Lob an verantwortungsvolle Landwirte, die unnötigen Tiertod vermeiden!!!

Beim 2. Mal (Juni 2023): In diesem Eifelrevier wird der Beständer informiert, wenn Wildwiesen gemäht werden sollen. Jäger & Helfer durchsuchen vorher alle Flächen, um Verluste zu vermeiden. Vorbildlich! In der letzten Wiese konnten wir ein Kitz finden & im sicheren Unterholz ablegen.